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Bierzeitung 2020

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Unter dem Motto "Bier & Barock in Ostbayern und Böhmen" stellt die Bierzeitung wieder außergewöhnliche kulinarische und kulturelle Angebote aus Ostbayern und Böhmen vor. Die Bierzeitung präsentiert die jahrhundertealte Bier- und Brautradition, die kulinarische Köstlichkeiten, die besten Köche der Region und Prominente, die Ostbayern besuchen auf informative und kurzweilige Art. Mit unterhaltsamen Geschichten, interessanten Artikeln und überraschenden Angeboten werden die "Schmankerl" der Region in traditioneller, kulinarischer und kultureller Form präsentiert.

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Bier & Barock in Ostbayern und Böhmen 2020 Seite 12 Genussvoll Appschalten! Ob bei einer zünftigen Brotzeit während der Wandertour, einem feuchtfröhlichen Ausflug zum Oktoberfest oder einem geselligen Biergartenbesuch mit Freunden und Familie – der Genuss des flüssigen Goldes gehört in Bayern einfach dazu. Und das Beste: Ganz gleich wohin es Sie zieht, mit den bayerischen Regional- und S-Bahnen kommen Sie sicher, bequem und günstig zu Ihrem Ausflugsziel und wieder zurück. Und mit dem Bayern-Fahrplan haben Sie überall auch von unterwegs die besten Verbindungen stets zur Hand. Jetzt gleich online gehen unter www.bayern-fahrplan.de oder als kostenlose App herunterladen: © BEG / Michael Bader Der Freistaat macht's möglich. bahnland-bayern.de

Kunst und Natur Bier & Barock in Ostbayern und Böhmen 2020 Seite 13 Flusslandschaften und romantische Orte an Vils und Naab Fotos: Hanno Meier Künstler und Kanuten in Kallmünz Im Kanu zu Kandinskys „Perle an der Naab“ „1903 Kandinsky Münter beim Malen“, steht auf der Rückseite eines kleinen Bildes in der Städtischen Galerie im Münchner Lenbachhaus. Das Bild trägt die Inventarnummer GMS 5. Es misst gerade mal 24 mal 33 Zentimeter und stammt aus einer Zeit, als der kleine Ort am Zusammenfluss von Naab und Vils wegen seines landschaftlichen Idylls Berühmtheit erlangte. „Hufeisenförmig drängt sich dort ein pastellfarbenes Gewinkel samt drei Herrenhäusern, den „Schlössln“. Schön altmodisches Grün, Efeu, Kletterrosen, Malven, rankt an alten Mauern, am Fels empor, es blüht, sprießt, Obstbäume stehen krumm in Gärten, fett wuchert das Gras längs der Flüsse. Das Rathaus mit dem verrutschten Zwiebelturm, die feine Rokokokirche, der Schlossberg und eine alte Steinbrücke samt dem heiligen Nepomuk als Brückenskulptur spiegeln sich in der vor dem Wehr harrenden, grünschwarzen Naab…“, die Zeilen lesen sich wie aus vergangenen Jahrhunderten. Dabei stammt die Ortsbeschreibung von einem begabten Reporter auf Spurensuche im Kallmünz des 21. Jahrhunderts. Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Carl Palme – sie ließen sich in und von Kallmünz inspirieren. Einen ganzen Sommer lang verbrachten sie hier in dem kleinen Städtchen am Fuße der alten Burgruine. Die berühmte Künstlergruppe um den gleichnamigen Almanach „Der blaue Reiter“ soll hier ihren geistigen Ursprung haben. Bilder und Skizzen aus Kandinskys und Münters Werk zeigen Ausschnitte aus dem Ort, in den seither Künstler kommen. Manche nur mal so zum Malen oder Arbeiten, andere bleiben, und Kallmünz geht als Ölgemälde, Aquarell, Skizze oder Foto in die Welt. Kleine unscheinbare Galerien haben sich hier angesiedelt. Eine recht authentische, nicht aufdringliche Gastronomie. Das Idyll ist ungetrübt. Selbst der alte Gasthof „Zur Roten Amsel“, in dem Kandinsky mit seinen sechs Studenten im Sommer 1903 residierte, steht noch da wie einst. Und die beiden Flüsse Vils und Naab strömen ihr Wasser Richtung Donau wie sie es seit Jahrhunderten taten. Nur tragen sie heute keine schwere Fracht mehr, wie damals als das Land nördlich wegen seiner Eisenvorkommen geschäftig war, was der Gegend den Titel „Ruhrgebiet des Mittelalters“ einbrachte. Traideln nannte man das ufergestützte flußaufwärts ziehen der Boote. Der Ortsname Traidendorf, wenige Flusskilometer die Vils aufwärts mag noch heute daran erinnern. Neuzeitliche Bootsfahrer kennen den Ort als Kanurevier. Als 2016 der legenäre Bootsverleiher „Kanu-Schorsch“ verstarb, schien es allerdings schlecht bestellt um das Bootfahren auf Naab und Vils auf diesem Abschnitt. Dabei gilt die Ecke als Eldorado für Kanuten. Vier junge Regensburger haben vor kurzem das Anwesen und mit ihm den Bootsverleih übernommen - und auch den legendären Namen „Kanu-Schorsch“ erhalten. Die Vils hinunter nach Kallmünz zur Mündung in die Naab dauert nur ein Weilchen, hat es aber in Sachen Strömung durchaus in sich. Weiter die Naab hinab wird es deutlich gemächlicher. Die Wiese nahe der Mündung. dient übrigens auch als Campingplatz für Kanuten, die schon in Nabburg, Schwandorf oder Burglengenfeld mit einer mehrtägigen Fahrt beginnen. Die Strecke von Kallmünz nach Penk ist eine gemütliche Tagestour für die Familie. Auf der Strecke liegen ein paar herrliche Einkehrmöglichkeiten für eine willkommene Rast. Der Landgasthof „Zum Birnthaler“ in Krachenhausen mit seinem verlockenden Biergarten wartet nur 50 Meter vom Naab-Ufer entfernt auf Gäste. Von der www.kallmuenz.de www.landkreis-regensburg.de hausgemachten Bratensülze bis zum deftigen Brotzeitteller hält die Speisekarte, was das bayerische Ambiente verspricht. Ruhig schlängelt sich der Fluss mit seinem dunklen Wasser durchs Tal. Hier und da deuten angenagte Stämme auf die Unermüdlichkeit des Bibers hin. Eine Ente, die beim Landeanflug wie ein Wasserskiläufer die Naab durchpflügt, durchbricht jäh die Ruhe. In Heitzenhofen ist die Schlosswirtschaft eine Rast wert. Sieben Kilometer weiter in Pielenhofen künden die mächtigen Türme der barocken Klosteranlage schon von weitem stolz den Ort an. Von hier ist es nicht mehr weit zum „Krieger-Bräu“ nach Mariaort, wo die Naab in die Donau mündet. Im Biergarten oder in der Wirtsstube lässt es sich gemütlich feiern. Während die Boote von der Verleihstation wieder abgeholt werden. HMe Im Spiegelbild der „Amberger Brille“ Auf der Plätte zum Weißwurstfrühstück Fünf Sorten Bier – Amberger Bier natürlich – , dazu Leberkäs, Kartoffelsalat und Brezen, so wird schon mal die Plätten-Saison mit lokaler Prominenz auf der Vils „angefahren“. Von wo aus ließe sich eine Stadt schließlich besser erkunden als vom Wasser aus. Die Boote mit ihrem flachen Boden und der hochgezogenen Nase haben für die Hochschulstadt mit ihrem mittelalterlichen Kern eine ganz besondere Bedeutung. Schon vor Jahrhunderten fand man zahlreiche Erzadern in der Region, die intensiv ausgebeutet und in Hammermühlen an den Flüssen Vils und Naab verhüttet wurden. „Ruhrgebiet des Mittelalters“ wird die Region daher heute manchmal genannt. Mit den flachen Kähnen, eben Musikalisches Stelldichein vor der Amberger Stadtbrille Fotos: Hanno Meier jenen „Plätten“, transportierten Schiffer das Eisen auf Vils und Naab nach Regensburg. Zurück brachten sie das wertvolle Salz aus Österreich. Ein lukrativer Handel, der Amberg zu großem Wohlstand verhalf. Die Altstadt spiegelt das Flair dieser Zeit wider. Für Gäste und Einheimische, die ihre Auf historischen Spuren Stadt vom Wasser aus neu entdecken wollen, fahren die Plätten heutzutage wieder auf der Vils. Und wenn die Plätte sanft unter der Brille, dem einzigartigen Wahrzeichen der Stadt hindurchgleitet, lebt die Historie auf. Leberkäse gibt es auf der schwimmenden Plätte allerdings nur für die Prominenz zum Saisonauftakt. Aber das ganze Jahr über von 1. Mai bis 31. Oktober legt die Plätte an Wochenenden und Feiertagen für Besucher ab. Zu bestimmten Zeiten stehen dann sogar eine Weißwurst-Frühstücksfahrt mit Musik oder eine Bierverkostung auf dem Fahrplan. Dabei lernt der Gast schnell, dass es definitiv mehr als nur fünf Sorten Amberger Bier gibt. https://tourismus.amberg.de

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