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Bierzeitung 2020

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Unter dem Motto "Bier & Barock in Ostbayern und Böhmen" stellt die Bierzeitung wieder außergewöhnliche kulinarische und kulturelle Angebote aus Ostbayern und Böhmen vor. Die Bierzeitung präsentiert die jahrhundertealte Bier- und Brautradition, die kulinarische Köstlichkeiten, die besten Köche der Region und Prominente, die Ostbayern besuchen auf informative und kurzweilige Art. Mit unterhaltsamen Geschichten, interessanten Artikeln und überraschenden Angeboten werden die "Schmankerl" der Region in traditioneller, kulinarischer und kultureller Form präsentiert.

Brauen, Brotzeit und

Brauen, Brotzeit und Biererlebnis im Oberpfälzer Wald Bier & Barock in Ostbayern und Böhmen 2020 Seite 8 Zoigltradition, Familienbrauereien und Felsenkeller Da braut sich was zusammen Bayerns (nicht mehr ganz so) heimliches Biermekka liegt definitiv im Oberpfälzer Wald: sei es das kultige Zoigl-Bier oder die große Anzahl traditionsreicher Familienbrauereien, der urbayerische Gerstensaft und seine Herstellung sind hier einfach allgegenwärtig. Kein Wunder, dass es auch zahlreiche Möglichkeiten gibt, hinter die Kulissen des Brauvorgangs zu blicken oder auf Forschungstour in die bierige Vergangenheit aufzubrechen: im Oberpfälzer Wald ist das Bier einfach ein Gesamterlebnis. Fast schon Pflichtprogramm für jeden Besucher ist dabei der Zoigl. Das untergärige Bier wird im Original ausschließlich im Oberpfälzer Wald gebraut – und zwar in den Kommunbrauhäusern der fünf Zoigl-Orte Eine zünftige Brotzeit – gibt es etwas Schöneres?! Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach. Allein schon der Besuch in einer Zoiglstube ist dabei ein Erlebnis für sich: in diesen „Wirtshäusern auf Zeit“ schenken die Zoiglwirte reihum ihr selbst gebrautes Bier aus. Wo gerade Zoigl ist, steht im Zoiglkalender – oder Sie halten in den Zoiglorten die Augen offen, wo der der Zoiglstern am Hausgiebel hängt. Da heißt es dann einfach dazusetzen und ins Gespräch kommen – ungemütliche Angewohnheiten wie Reservierungen oder das Siezen des Sitznachbars gibt es am Zoigl nicht. Kleiner Tipp: wenn Sie als Zoigl-Profi gelten wollen, unbedingt „der Zoigl“ sagen – mit „das“ outen Sie sich sofort als Neuling…a Wenn Sie nun das Zoigl-Fieber gepackt hat, lohnt sich eine Führung in www.oberpfaelzerwald.de einem der Kommunbrauhäuser – für Gruppen sind diese jederzeit buchbar, Einzelbesucher kommen beispielsweise beim Kommunbrautag in Mitterteich (4. Sonntag im September) in den Genuss, einen Blick hinter die Brauhaustore zu werfen. Mit dem Biererlebnis Kommunbrauhaus hat der Markt Eslarn dem Zoigl gleich ein ganzes Museum gewidmet – inklusive Nachbau einer Zoiglstube, in der sogar geheiratet werden kann! Wer nun aber glaubt, mit dem Zoigl wäre das Thema Bier im Oberpfälzer Wald dann auch abgehakt, der irrt sich gewaltig. Wie traditionsreich und tief verwurzelt die Braukunst hier ist, zeigt auf ganz besondere Weise die Führung „Bier - das fünfte Element: von Bierpanschern, Bierkiesern und Raufbolden“ in Schwandorf. In der Altstadt erzählen teils unterhaltsame, teils tiefgründige Schauspieleinlagen von den Schwandorfer Kommun-Brauern, vom Bier als Grundnahrungsmittel und der örtlichen Wirtshauskultur. Dazu gehört selbstverständlich ein Abstecher in die historischen Felsenkeller, die bereits vor mehr als 500 Jahren angelegt wurden. Nicht fehlen darf zum Abschluss natürlich eine Bierverkostung! Die Führung „Das fünfte Element“ sowie weitere Felsenkeller- Führungen finden zu festen Terminen (Anmeldung unbedingt erforderlich) sowie für Gruppen auf Anfrage statt. Geselligkeit und gutes Bier gehören einfach zusammen Ob ober- oder untergärig, hell oder dunkel, Voll- oder Starkbier – die 16 Familien- und Privatbrauereien im Oberpfälzer Wald sorgen dafür, dass jeder für seinen Geschmack das richtige Bier findet. Viele von ihnen geben bei Führungen die Gelegenheit, dem Braumeister über die Schulter zu schauen. So bietet etwa die Schlossbrauerei Friedenfelser deutsch- und englischsprachige Brauereitouren für Gruppen an, inklusive einer Besichtigung der Bierkeller. In der Schlossbrauerei Fuchsberg wird auch Craft Beer sowie die „Kugelhalbe“ gebraut – das exklusive Bier der größten Erlebnisholzkugel der Welt in Steinberg am See. Wer den Biergenuss auf ein paar Tage mehr ausdehnen will, findet in Brauereigasthöfen gleich die passende Unterkunft. Traditionelle Biere, Craft Beer sowie eine Saftkel- terei erwarten Tages- und Übernachtungsgäste im Brauereigasthof Jakob in Nittenau. In Bodenwöhr lockt der Brauereigasthof Jacob mit dem wahrscheinlich besten Weißbier der Welt. Die Liste der Bier-Tipps im Oberpfälzer Wald könnte man fast ins Unendliche fortführen: das sympathische Brauhaus Floss bringt Abwechslung ins Glas mit seinem Bier des Monats, beim Bräuwirt in Weiden i.d.OPf. können Sie ein Bierdiplom ablegen – und wenn Sie sich einfach mal bloß ein bisschen informieren wollen, erwartet Sie der „Bierhimmel“ in Neustadt a.d. Waldnaab mit einer feinen Auswahl hochwertiger regionaler Biere zum Kosten und Kaufen. Zusammenstellung dieser und aller weiteren Bier-Infos und -erlebnisse unter: www.oberpfaelzerwald.de/zoigl-und-bier Biererlebnisse im Oberpfälzer Wald Vom Zoigl bis zu den Felsenkellern... www.oberpfaelzerwald.de/zoigl-und-bier info@oberpfaelzerwald.de · Telefon 0 96 31 / 88 223

Bier & Barock in Ostbayern und Böhmen 2020 Seite 9 Barock in Ostbayern Kultur und Kunst Von Passau bis Waldsassen Barockes Leben in Kirchen, Klöstern und Biergärten Abteikirche in Niederalteich. In der Gegend des Niederbayerischen Bäderdreiecks tragen z.B. das ehemalige Benediktinerkloster Asbach in Rotthalmünster, das ehemalige Prämonstratenserkloster St. Salvator in Bad Griesbach, die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Bad Birnbach, die Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes in Pfarrkirchen-Gartlberg die Handschrift der norditalienischen Meister. Und immer wieder tauchen die gleichen Namen der Baumeister, Stuckatoren und Maler Domenico Cristoforo Zuccalli, Giovanni Battista Carlone, Paolo d’Allio,... Donau aufwärts zieht sich ein breites Band von prächtigen Zeugnissen der italienischen Barockkünstler, begleitet von ursprünglicher Flusslandschaft, Klöstern und Dörfern mit gemütlichen Biergärten: Die Abteikirche in Niederalteich, Kloster Metten, die Karmelitenkirche in Straubing. Der Ovalsaal der heutigen Musikakademie auf Schloß Alteglofsheim ist prächtiger Rahmen für klassische Konzerte, ihn statteten die Brüder Asam aus, der Kaisersaal mit der Darstellung der vier Erdteile aber trägt die Handschrift von Enrico Zuccalli und Giovanni Batista Carlone. Im dunklen Flusswasser der Naab ziehen weiße Schwäne ihre Kreise, werfen Wellen über das Spiegelbild der ehemaligen Zisterzienserkirche von Pielenhofen. Schlichte Architektur und herrlicher Stuck stehen hier keineswegs im Widerspruch. Viele andere barocke Kunstwerke zeugen von italienischen Meistern in der Oberpfalz: Etwa die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt vor deren Portal AUSFLUGTIPPS: PASSAUER LAND BAYERISCHE BIERWELT • Erlebnis Bierkeller Vilshofen a.d. Donau • Aldersbach: Schaubrauerei & Biermuseum • Bierradlweg zw. Vilshofen & Aldersbach • Karpfhamer Fest – eines der größten Volksfeste Bayerns! • Kultur- und Brauereiführungen jährlich der berühmte Berchinger Rossmarkt stattfindet. Die Maria Hilf Wallfahrtskirchen in Amberg und Freystadt zählen ebenso dazu. An beiden haben, womöglich sogar gleichzeitig, auch die Gebrüder Asam mitgewirkt. Und die von Wolfgang Dientzenhofer errichtete Kirche des Klosters Speinshart verdankt ihren Ruf als einer der herausragenden Bauten des süddeutschen Barocks nicht zuletzt der prachtvollen Ausstattung von den Brüdern Bartolomeo und Carlo Domenico Lucchese (Ende des 17. Jahrhunderts). Auch in der von Georg Dientzenhofer erbauten Stiftsbasilika in Waldsassen und in der mindestens genauso berühmten Stiftsbibliothek Klosterbibliothek in Waldsassen waren italienische Künstler am Werk. Fresken, Altäre, die Stuckierung der Bibliothek und des Kloster-Kreuzganges, vieles davon stammt von Barockkünstlern aus Norditalien: Pietro Francesco, Guiseppe und Jacopo Appiani, Francesco Cristoforo und Jacob Philipp Muttone. Die üppige Stuckdekoration stammt unter anderem von – und hier schließt sich der Kreis unserer kleinen Rundreise auf den Spuren italienischer Barockkünstler in Ostbayern – Giovanni Battista Carlone und Paolo d’Allio. Beiden sind wir schon im Passauer Dom St.Stephan mit Begeisterung begegnet. DIE ENTDECKUNG VON GENUSS UND KULTUR! Reisen Sie in die Welt des Bieres und der Kultur, genießen Sie die bayerische Lebensfreude und entdecken Sie die kulturellen Besonderheiten der Region. Führungen/Prospekte: T +49 851 / 397-600 oder tourismus@landkreis-passau.de www.bierkultour.de · www.passauer-land.de Dom in Passau mit der größten Domorgel der Welt Zwischen Entbehrung und Verwüstung entstanden die opulentesten Bauwerke Italienische Meister prägten den ostbayerischen Barock Kaum eine Zeit war für die Menschen in Ostbayern so hart wie das 17. und angehende 18. Jahrhundert, als die Barockkunst aus ihrer Wiege gehoben wurde. Der 30jährige Krieg hatte das Land schwer verwüstet. Marodierende Truppen beider Seiten plünderten und brandschatzten immer wieder in der Gegend. Dass ausgerechnet diese Zeit der Entbehrungen, der Verwüstungen, des Hungers und des Leids so herrliche Baudenkmäler hinterließ, zeigt die unstillbare Sehnsucht des bayerischen Volkes nach den schönen Dingen des Lebens. Geschichte Als 1628, noch während des Krieges, die Oberpfalz dem Bayerischen Kurfürsten Maximilian I. als Fürstentum zugesprochen wurde, musste das protestantische Volk zwangsweise zum katholischen Glauben konvertieren. Wenig später (Anfang des 18. Jahrhunderts) versuchten sich die Ostbayern vergeblich gegen die Zwangsrekrutierung der österreichischen Besatzer im Spanischen Erbfolgekrieg zu wehren. Und nur ein paar Jahrzehnte darauf zogen Maria Theresias Panduren, allen voran Franz von Trenck, plündernd durchs Land. Die Bayern sind bekanntermaßen ein friedliebendes Volk, das gerne gut ißt, Bier trinkt und das Leben lieber genießt, als es sich in Streit und Zwist zu vermiesen. Dementsprechend ist es nur konsequent, dass sich die schönste und üppigste aller Künste ausgerechnet in einer Zeit entwickelte, als das Volk darbte. Barock in Ostbayern ist immer eine Reise wert! Zwischen den schlechten Zeiten gab es immer wieder Phasen der Hoffnung wie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Als Kurfürst Ferdinand Maria den Orden ihre Ostbayerischen Besitzungen zurückgab und Zisterzienser, Prämonstratenser und nicht zuletzt die Benediktiner in ihre Klöster zurückkehrten, ließen sich die standesbewussten Äbte prunkvolle Klosterschlösser bauen und umsorgten das Volk mit ihrer mindestens ebenso hoch entwickelten Braukunst. Die Gemeinden standen nicht nach, staffierten ihre Gotteshäuser nach dem Stil der Zeit aus Weil die heimischen Baumeister nach dem 30jährigen Krieg anfangs noch weit hinter ihrer Zeit her waren, kamen häufig italienische Architekten, Bildhauer, Stukkatoren und Maler zum Zug. Sie hinterließen ihre wichtigsten Spuren in den 70er- und 80er Jahren des 17.Jahrhunderts, bevor die Asams, die Dientzenhofers, die Modlers,... sie beerbten. Von Passau im Süden bis Waldsassen im Norden Ostbayerns zieht sich die Fotos: Hanno Meier Spur der italienischen Barockbaumeister. Drei Flüsse teilen die Stadt Passau, vier barocke Bauwerke prägen ihre Ansicht und fünf Brauereien (Löwenbrauerei, Hacklberg, Innstadtbrauerei, Peschelbräu und die Weißbierbrauerei Andorfer) sorgen für bayerische Gastlichkeit. Den Dom St. Stephan, der in Passaus barocker Silhouette den Ton angibt, gestalteten gleich sechs italienische Baumeister. Im größten hochbarocken Kirchenraum, Süddeutschlands erklingt die größte Kirchenorgel der Welt mit über 17.000 Orgelpfeifen. Das ehemalige Augustinerchorherrenstift St. Nikola und die Jesuitenkirche St. Michael tragen ebenso die Handschrift norditalienischer Künstler und Bauherren, wie die neue Residenz der Passauer Fürstbischöfe, dessen prachtvolles Treppenhaus aber mit Johann Baptist Modler bereits ein Einheimischer stuckierte. HMe www.ostbayern-tourismus.de

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