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Freizeitmagazin Bayerischer Jura Sommer 2021

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Im Freizeitmagazin Bayerischer Jura wollen wir Ihnen den Bayerischen Jura, diese kleine, aber feine Region samt ihrer enorm großen Vielfalt vorstellen. Die Lektüre soll Sie neugierig machen, Sie informieren und Sie einladen, den Bayerischen Jura mit seinen Landkreisen Amberg-Sulzbach, Kelheim, Neumarkt in der Oberpfalz und dem westlichen Landkreis Regensburg genauer unter die Lupe zu nehmen – hier in unserem Magazin und natürlich auch vor Ort zwischen Auerbach im Norden und Abensberg im Süden, zwischen Freystadt im Westen und Regenstauf im Osten. Und glauben Sie uns, diese unheimlich schöne Gegend mitten in Bayern wächst einem ganz schnell ans Herz.

Unser Touristiker-Tipp

Unser Touristiker-Tipp kommt dieses Mal vom Tourismusbüro Kallmünz Der Jurasteig: Wandern im Herzen Bayerns Kallmünz, die „Perle des Naabtals“ im Regensburger Land, scheint wie aus dem Bilderbuch entsprungen: Die sanft dahin fließenden Flüsse Vils und Naab umarmen den mittelalterlichen Ortskern, der sich am Fuße einer gigantischen Burgruine an eine fast senkrecht abfallende Felswand schmiegt. Eingebettet in weite Wiesen und dunkle Wälder zog der malerische Markt schon um 1900 namhafte Künstler wie Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in seinen Bann. Und auch heute noch ist Kallmünz Inspirationsquell für eine lebendige Kunstszene, in die auch Urlauber einen Einblick bekommen dank zahlreicher Galerien und regelmäßig stattfindenden Kunstkurse von Malerei bis Bildhauerei. heute noch sehr gut möglich, in den verbliebene Teile den Stilwechsel von der Romanik zur Gotik zu erkennen: Während die rundbogigen Arkadenfenster im Obergeschoss des Palas teilweise durch romanische Mittelsäulen mit Würfelkapitell ausgeschmückt sind, entdeckt man in anderen Teilen der Ruine spitzbogige Arkadenfenster aus der frühen Gotik. Die Ruine der großflächigen Burganlage umfasst heute zusätzlich noch das Torgebäude, an dem sich noch Rinnen für ein Fallgitter erkennen lassen, die Fundamente mehrerer Nutzgebäude, die Kapelle und einen mächtigen runden Bergfried, der 20 Meter in die Höhe ragt. Am besten lässt sich bei einer Burgführung hinter die mächtige Fassade der Ruine blicken. Unser Touristikertipp führt uns aus den romantischen Gassen des Ortes hinauf zum Wahrzeichen von Kallmünz, das von weitem zu erkennen ist: die Kallmünzer Burg. Hoch über dem Markt thront sie auf dem Burgberg und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Schon in der Bronze- und Keltenzeit wurde der Felssporn zwischen den Tälern von Naab und Vils für die Verteidigung genutzt, wie Relikte belegen. Im 13. Jahrhundert wurde die heutige Burg erbaut, um den alten Erz- und Salzweg zwischen Amberg und Regensburg zu überwachen. Den ersten Schicksalsschlag erlitt die Burg schon 1504, als sie im Landshuter Erbfolgekrieg von pfälzische Truppen in Brand gesteckt wurde. Obwohl sie daraufhin noch einmal in Stand gesetzt wurde, ereilte sie ihre endgültige Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg, als sie zuerst von den Kaiserlichen geplündert und dann von den Schweden 1642 erneut in Brand gesteckt wurde. Seitdem ist die Burg als Ruine verblieben und wurde zeitweise als Steinbruch verwendet, jedoch seit Ende des 19. Jahrhunderts fortwährend in ihrem Bestand gesichert. So ist es Einen Besuch der Burg verbindet man am besten mit einer kleinen Wanderung vom mittelalterlichen Marktplatz aus. Es gibt mehrere Wege hinauf zur Burgruine, beispielsweise den Aufstieg direkt neben der Kirche. Hier braucht es schon ein wenig Kondition, aber der fantastische Ausblick belohnt die kleine Anstrengung allemal. Von hier oben eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf Kallmünz sowie auf den Zusammenfluss von Vils und Naab kurz hinter der Steinernen Brücke. Außerdem startet in Kallmünz der Naabtaler Burgensteig, der die Burgruine mit der sehenswerten Burg Wolfsegg sowie den beiden Burgställen Lichtenroth und Löweneck verbindet. – INFOS – Weitere Infos zur Burgruine, Burgführungen und Wanderungen rund um Kallmünz gibt es im Tourismusbüro Markt Kallmünz Marktplatz 1 , 93183 Kallmünz Tel. 09473 7179999 tourismus@kallmuenz.de, www.kallmuenz.de/tourismus Auf 237 Kilometer in 13 Etappen zieht sich der Qualitätswanderweg Jurasteig durch die bayerische Mittelgebirgslandschaft in Mitten Bayerns. Zwischen den Flüssen Donau, Altmühl, Weisser und Schwarzer Laber, Lauterach, Naab und Vils geht es auf überwiegend naturbelassenen Wegen durch die vielfältige Landschaft des Bayerischen Jura. Der Jurasteig Schlaufenweg 1: Asam-Schlaufe führt vorbei an den typischen Kalkmagerrasen und Wacholderheiden, durch Naturschutzgebiete wie die Weltenburger Enge und an beeindruckenden Felsformationen. Im Schatten altehrwürdiger Klöster und Schlösser finden sich zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und eine lückenlose Beschilderung runden das Wandererlebnis ab. Neben der Hauptroute führen 18 Schlaufenwege durch weitere wunderbare Landschaften des Bayerischen Jura. Die als Rundwanderwege angelegten Routen eignen sich besonders als Halb- oder Tagestouren. – INFOS – Die kostenlose Karte zum Jurasteig kann über www.jurasteig.de bestellt werden. Vilstalrunde zwischen Kloster Ensdorf, Schlossbergkapelle und Feldkreuzen - Länge: 8,1 km - Zeit: 2,0 Std. - Start/-Zielort: Kloster Ensdorf Die Asamschlaufe bietet sich als gut zweistündige Rundwanderung mit Start und Ziel Kloster Ensdorf an. Im Klosterhof beginnend, verlässt man die beeindruckende Anlage durch den Torbogen nach rechts und marschiert in Richtung Vilsbrücke durch Ensdorf, die namensgebenden Pfarrkirche St. Jakobus mit Deckenfresken von Cosmas Damian Asam im Rücken. Vorbei am Asam-Cafe und dem Rathaus Ensdorf gelangt man 54 Bayerischer Jura - Aktiv & Freizeit Bayerischer Jura - Aktiv & Freizeit 55

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