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Goldsteig Magazin Sommer 2022

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Die aktuelle Sommerausgabe des beliebten Goldsteig Wandermagazins. Aktuelle Informationen rund um den Wanderweg Goldsteig von Juni bis August.

28 • Machen Sie kein

28 • Machen Sie kein offenes Feuer in der Natur. Auch liegengebliebene Glasflaschen können im Sommer einen Brand verursachen. Seien Sie Naturschützer und nehmen Sie Glas oder Glasscherben, die Sie finden, mit. • Parken Sie nur auf offiziell ausgewiesenen Parkplätzen. Wildes Parken gefährdet andere Verkehrsteilnehmer und versperrt Rettungswege. • Sie sind mit Hund unterwegs? In freier Natur kann Ihr Hund plötzlich seinem Jagdinstinkt folgen und die Witterung von Wildtieren aufnehmen. Nehmen Sie Ihren Hund in freier Natur bitte immer an die Leine und lassen Sie die Hinterlassenschaften nicht liegen. • Mountainbiker und Radfahrer bitten wir, ihre Tour auf ausgewiesenen Radwegen oder speziellen Mountainbiketrails zu planen. Tragen Sie dazu bei, dass keine neuen Pfade durch Wälder und Wiesen geschnitten werden. • Erfreuen Sie sich an Wasservögeln und seltenen Tieren, die im ufernahen Gewässer ihre Rückzugsorte haben. Betreiben Sie Wassersport oder baden und schwimmen Sie bitte nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen. • Berücksichtigen Sie stets Ihre eigene Fitness und was Sie sich zutrauen können. Wetterumschwung, Nässe oder Kälte bedeuten einen erhöhten Kraftaufwand. In Notfällen ist die Bergwacht für Sie da. Den Bergretterinnen und Bergrettern ist es aber lieber, wenn Ihr Urlaub sicher und unfallfrei verläuft. Seien Sie mit uns zusammen respektvoll, sodass wir auch weiterhin ein unbeschwertes Wandererlebnis am Goldsteig genießen können. Der Wald von morgen: Klimawald für Generationen Die Bayerischen Staatsforsten tragen Verantwortung für eine Gesamtfläche von rund 810.000 Hektar – also gut jeden neunten Quadratmeter in Bayern. Hiervon sind circa 756.000 Hektar Wald, welchen sie nach dem Grundprinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaften. Die Bewahrung des Staatswaldes für die kommenden Generationen und die Sicherung seiner vielfältigen Leistungen für die Gesellschaft hat dabei oberste Priorität. Dazu zählt auch, den Wald auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und ihn für die Zukunft fit zu machen. Ziel ist es, einen stabilen und klimatoleranten Mischwald zu schaffen, der durch eine hohe Kohlenstoffbindung auch dazu beiträgt, die Folgen des Klimawandels abzufedern. Bei den dafür aufeinander abgestimmten Waldbauprogrammen achten die Bayerischen Staatsforsten stets darauf, dass der Gesamtnutzen aller Waldfunktionen optimiert wird. Ein wichtiges Element hierfür ist die Berücksichtigung und Förderung von Baumarten, die ein warmtrockenes Klima gut vertragen. Ein umfassendes Schutzwaldmanagement sowie die ausgeklügelte Waldbewirtschaftung in den sensiblen Hochgebirgslagen runden das Handlungsfeld ab. Der stabile Mischwald ist unser aller Wald der Zukunft. Die Bayerischen Staatsforsten tragen eine umfassende Verantwortung für vielfältige Lebensräume und den Erhalt von Biodiversität. Die heimischen Wildarten, zum Beispiel Reh-, Rot- und Gamswild, sind Teil dieser Lebensräume und profitieren von der anspruchsvollen Pflege und Bewirtschaftung der hochwertigen Ökosysteme. Für die Realisierung der Baumartenvielfalt unter Berücksichtigung des Klimawandels und der standörtlichen Gegebenheiten müssen fehlende Baumarten aktiv gepflanzt werden. Die „hauseigenen“ beiden Pflanzgartenstützpunkte in Bindlach und Laufen garantieren „alles aus einer Hand“ – von der Ernte, Aufbereitung und Einlagerung des Saatguts über die Pflanzenanzucht für mehrere Jahre bis hin zur Auslieferung der Pflanzen. Mit rund zwei Millionen Pflanzen liefern die Pflanzgartenstützpunkte rund 40 Prozent der benötigten Menge. Die Pflanzgärten spielen eine wichtige Rolle bei der Versorgung mit seltenen Baumarten wie zum Beispiel der Kiefernart Spirke, welche für die Moorrenaturierung wichtig ist. Der Wald hat eine ganze Reihe von Funktionen: Er ist Lebensraum für fast unzählbar viele Arten. Er ist Erholungsraum für uns Menschen. Und er ist Holzlieferant, hier wachsen die Tische, Stühle und Bretter von morgen. Und natürlich auch die Holzhäuser und vieles mehr. Er ist Arbeitsplatz und Klimaretter. Ein Wald für alle: der Klimawald als Zukunftswald! Mehr Informationen zu den Bayerischen Staatsforsten gibt es unter: www.baysf.de/klimawald 29

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