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Goldsteig Magazin Sommer 2022

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Die aktuelle Sommerausgabe des beliebten Goldsteig Wandermagazins. Aktuelle Informationen rund um den Wanderweg Goldsteig von Juni bis August.

Kaltenbach

Kaltenbach Goldsteig-Etappe S10 Der Goldsteig im Gemeindebereich von Nittenau führt von der mystischen Magdalenenkapelle quer durch den Einsiedler Forst hinunter ins Regental. Der Abschnitt entlang des Kaltenbachs ist besonders urwüchsig. In dem tief eingeschnittenen Tal plätschert und gurgelt der Kaltenbach über Felsen und unter Baumwurzeln hindurch und bietet mit jedem Schritt neue Perspektiven. Auch im Hochsommer spürt man hier die Feuchte des Talgrunds, der von riesigen Fichten und von üppigen Moosteppichen geprägt ist. Für Vogelfreunde ein ergiebiges Revier – die Begegnung mit Schwarzspecht, Rotkehlchen und Zaunkönig ist fast garantiert. Tourist-Information Nittenau, Tel. 09436 902733, www.nittenau.de Mühlgrabenweg mit Grimmeisenweiher Etappe S16 / Zuweg Nr. 30 Im Jahre 1720 wurde durch den Schwarzacher Hochwald ein 6,5 km langer Graben gezogen um die kurfürstliche Hofmühle in Schwarzach besser mit Wasser zu versorgen. Erst gegen Mitte des 20. Jahrhunderts wurde er aufgelassen. 1983 hat das Forstamt Mitterfels diesen Wassergraben im Staatswald als Erinnerung an die Energienot früherer Zeit wiederhergestellt und als Wanderweg von Ödwies bis auf Höhe von Schachten ausgebaut. Vom Mühlgrabenweg aus sollten Sie unbedingt einen kurzen Abstecher (mit Brotzeit) zum idyllischen Grimmeisenweiher einplanen. Tourist-Information Sankt Englmar, Tel. 09965 840320, tourist-info@sankt-englmar.de, www.sankt-englmar.de 34 Menachtal Etappe S15 Wenn Sie auf der Goldsteig-Etappe S 15 Konzell in Richtung Bleichhaus verlassen, führt Sie der Weg durch den schattigen Wald ins wunderbar naturnahe Menachtal hinunter. Dort entspringt in der Nähe von Menhaupten die Menach, welche vorbei an Holzhaus und Hadermühl ihren Lauf sucht, um in Furth in die Kinsach zu münden. Nach einem Aufenthalt dort im kühlen Bachgrund führt Sie der Goldsteig den Berg nach Hof hinauf. Vor Burgstadl lohnt sich ein Blick über die Schulter zurück – hier genießen Sie einen wunderbaren Blick nach Konzell. Gemeinde Konzell, Tel. 09963 94140, www.konzell.de Rauher Kulm (1.050 m) Etappe S17 Startpunkt der angenehmen Tour ist der Wanderparkplatz in Kalteck. Ab hier folgt man der roten „2“ auf einem Bergkamm und dem Goldsteig-Wanderweg über den Kellerstein (909 m), zum Riedberg (998 m) und gelangt anschließend zum Rauhen Kulm (1050 m). An einem klaren Tag haben Sie einen wunderbaren Ausblick über die Bayerwaldgipfel bis hinunter ins Donautal um Deggendorf und weit ins Land hinein. Tourist-Info Achslach, Tel. 09929 902013, touristik-info@achslach.de, www.achslach.de Burg- und Sternenblicke Etappe N23 und S22 Der Neuwall gehört zur Passauer Burganlage Veste Oberhaus, dem Zielort beider Goldsteig- Routen. Die Plattform bietet vielfältige Ausblicke. Man genießt einen tollen Blick über die Burganlage und Passaus Altstadt. Der Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, der Dom St. Stephan, die bunten Häuser entlang der Flussufer: Hier bietet sich das perfekte Fotomotiv zum Abschluss der Wanderung. Doch nicht nur ein Blick hinunter zur Drei-Flüsse- Stadt lohnt sich, sondern auch der zu den Sternen. Denn hier kann man sogar ins All schauen. Auf dem Neuwall befindet sich nämlich die Sternwarte, die jeden Mittwoch bei klarem Himmel öffnet. Veste Oberhaus, Oberhaus 125, Tel. 0851 396-800, www.oberhausmuseum.de Naturdenkmal Hochfels und Böhmerwaldaussichtsturm mit dem Landschaftskino Alternativroute Nr. 1 / Nurtschweg Auf der sechsten Etappe des Qualitätswandwerwegs Nurtschweg kommt man direkt an zwei Lieblingsplätzen vorbei. Dicht an der tschechischen Grenze ragt der Weingartenfels mit 896 Metern über Meereshöhe auf. 1983 errichtete ein Verein engagierter Heimatfreunde den über 30 Meter hohen Böhmerwaldaussichtsturm. Der Aufstieg wird mit einem Rundblick über Bayerwald, Böhmerwald und Oberpfälzer Wald belohnt. In unmittelbarer Nähe zum Turm befindet sich das neue Landschaftskino, von dem aus man ebenfalls einen tollen Weitblick genießt. Das etwa 10 ha große Naturdenkmal Hochfels gehört seit 2009 zu Bayerns 100 schönsten Geotopen. Die Felsrippe ragt aus einer mit Heide bedeckten Freifläche heraus und prägt die Landschaft auf ganz besondere Art und Weise. Tourist-Information Schönseer Land, Tel. 09674 317, touristinfo@schoenseer-land.de Der Wolfenstein bei Hohenwald Zuweg Nr. 3B Der Wolfenstein ist eine sagenumwobene, markante Granitfelsformation südöstlich des Ortes Hohenwald. Er ist seit 1960 als Naturdenkmal geschützt sowie als Geotop erfasst. Das Gestein gehört geologisch zum spät-variskischen Falkenberger Granitmassiv und weist die ausgeprägten großen Feldspäte des grobkörnigen Porphyrgranites auf. Auf dem etwa 8 Meter hohen Gesteinsmassiv sind die durch Verwitterung von Granit typischen Wollsackformen und „Pseudokarren“, die als steile Rillen im Felsen sichtbar sind, zu finden. Tourist-Information Tirschenreuth, Tel. 09631 600248, www.stadttirschenreuth.de 35

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