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Goldsteig Wandermagazin Magazin August 2020

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Unterwegs am Goldstück Ostbayerns: 2020 ist für uns alle ein etwas anderes Jahr. Geprägt von einer Krise ist die Sehnsucht nach Freiheit und der Natur für jeden von uns groß. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn ein wahres Paradies vor der Haustür liegt? Der Goldsteig bietet schier unendliche Möglichkeiten den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald zu erkunden. Egal ob Sie als Etappenwanderer unterwegs sind oder einfach mal Lust haben eine kleine Runde auf dem längsten Qualitätsweg Deutschlands zu wandern – wir versichern Ihnen, dass jeder für seinen Geschmack das passende findet. Wir blicken positiv in die Zukunft und hoffen, dass von August bis November 2020 die Veranstaltungen, die in dieser Ausgabe stehen, stattfinden können. Dennoch: Informieren Sie sich im Vorfeld, ob Veranstaltungen oder geführte Wanderungen auch wirklich durchgeführt werden – in der aktuellen Situation weiß niemand, wie es sich entwickelt. Ansonsten nehmen Sie es einfach in das Jahr 2021 als Inspiration mit.

Im Interview mit Marco

Im Interview mit Marco Felgenhauer Bodenmais ist im Bayerwald-Tourismus eine echte Größe und hat seit Sommer 2019 einen neuen Tourismus-Chef. Wir haben bei Marco Felgenhauer nachgefragt, was der Job alles mit sich bringt. Stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie, wo kommen Sie her und wo waren Sie vor Ihrem Job als Geschäftsführer tätig? Kurze Antwort: aus Bodenmais. Ich darf mich als echten „Waidler“ bezeichnen, war aber zugegebenermaßen zu Beginn meines Berufslebens nicht oft in der Heimat. Mein Beruf als Fotograf im Sport- und Marketingbereich trug mich zwölf Jahre lang hinaus in die weite Welt. Vor sieben Jahren kehrten wir in den Bayerischen Wald zurück und ich lebe jetzt mit meiner Frau und den drei Kindern in Lindberg. Bis Oktober 2019 war ich auch weiterhin selbständig, arbeitete mit Werbeagenturen zusammen als Fotograf in der Hotellerie und für Tourismusverbände. Haben Sie eine Lieblingswandertour, die Sie den Gästen ans Herz legen? Reflexartig möchte man die Tour zum Großen Arber durchs Rißloch erwähnen, aber ich glaube die Leser des Goldsteig-Magazins kann ich damit nicht mehr überraschen. Doch es gibt eine parallel verlaufende Tour, die wesentlich unbekannter ist. Ausgangspunkt ist entweder das Hotel Mooshof oder der Wanderparkplatz Oberlohwies. Von dort aus jeweils Richtung Hochfall, dem zweiten großen Wasserfall in Bodenmais, und dann weiter Richtung Hüttlschachten. Damit sind schon zwei spektakuläre Sehenswürdigkeiten abgedeckt, jedoch mit wesentlich weniger Betrieb als auf der östlich gelegenen Route. Vom Hüttlschachten sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Goldsteig, womit sich die Tour locker bis Enzian oder Kleiner und Großer Arber erweitern lässt. Auf was dürfen sich die Gäste demnächst in Bodenmais besonders freuen? Wir überarbeiten derzeit die kompletten Wanderwege-Beschilderung in und um Bodenmais, in Kooperation mit den Nachbargemeinden Arnbruck, Drachselsried und Langdorf. Immerhin geht es dabei um 400 Kilometer Strecke, über die sich über 1000 Kilometer Wandertouren verteilen. Die Tourenplanung wird damit in Zukunft wesentlich einfacher, spontane Umplanungen sind auch mitten im Wald möglich und neue Wegekonzepte werden umgesetzt. Wie oben erwähnt wird der Gast dabei völlig neue Orte entdecken, einfach weil die Wege dorthin neu dargestellt werden. Bis Ende des Jahres sollten die ersten Schilder hängen, bereits im Winter sind dann neue Winterwege und Schnee(schuh)touren begehbar. Welche Verbindung haben Sie zu Bodenmais? Ich bin hier geboren und aufgewachsen, was in Bodenmais immer bedeutet, dass das Leben irgendwas mit Tourismus zu tun hat. Meine Eltern haben früh angefangen Ferienhäuser zu vermieten (heute würde man wohl „Chalets“ dazu sagen), mein Vater hatte als Angestellter der Gemeinde Bodenmais ständig mit den Hoteliers zu tun. In den 80er- und 90er-Jahren war das meist noch die erste Generation, diejenige also, die all das aufgebaut hat, was Bodenmais heute ausmacht. Auch wenn seitdem viel Zeit vergangen ist, da bleibt einiges hängen im Gedächtnis. Was sind Ihre Aufgabenbereiche? Die BTM an sich ist ja eine sehr breit aufgestellte Firma. Mit je nach Saison bis zu 23 Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit decken wir alles ab was das touristische Leben ausmacht: da ist die Tourist-Info mit Counter, Telefonund Onlineberatung, die Veranstaltungsabteilung für die hauseigenen Events und Betreuung der Bodenmaiser Vereine und unsere Wanderführer. Hinzu kommen Marketing, PR und Vertrieb im Backoffice sowie interne Belange wie Personal- und Finanzwesen. Für all das habe ich ein wirklich hervorragendes Team geerbt. Meine Aufgabe ist es schlussendlich alles zu koordinieren und uns nach außen zu vertreten. Ach ja, und fotografieren darf ich ab und zu auch noch. Was macht Bodenmais für Sie aus? Vordergründig steht Bodenmais für ein wahnsinnig breites Spektrum an Urlaubsangeboten. Was Unterkünfte anbelangt können wir inzwischen jede Variante, von der einfachen Ferienwohnung über spezialisierte Pensionen und Aktivhotels bis hin zum edlen Wellness-Hotel, alles anbieten was das Herz begehrt. Und ein Luxus- Campingresort ist auch noch in Planung. Doch Bodenmais ist wesentlich mehr. Der Weg vom Bergbaudorf hin zum touristischen Zentrum ist geschichtlich interessant, aber vor allem die sozialen Spuren die dieser Wandel hinterlassen ergeben diese typische Gastfreundschaft, die den Ort so speziell macht. Dazu noch die passende Natur, fertig ist der perfekte Platz zum Wohnen und Urlauben. Welches ist ihr ganz persönliches Lieblingsplatzerl in oder rund um Bodenmais, was jeder Wanderer mal gesehen haben sollte? Ich denke mal am Silberberg kommt niemand vorbei, wenn man zum ersten Mal in Bodenmais ist. Egal zu welcher Tages- oder Jahreszeit, rund um den felsigen Doppelgipfel gibt es alle möglichen sportlichen Erlebnisse und die schönsten Sonnenuntergänge im gesamten Bayerische Wald. Das faszinierende an Bodenmais ist jedoch, dass es mehr derartige Plätze gibt, die es aber erst zu entdecken gilt. So wird auch der zweite, dritte oder zwanzigste Besuch zur spannenden Entdeckertour. 32 33

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