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Waldgeist Herbst 2020

Die aktuelle Ausgabe WALDHerbst zeigt Ihnen, wie vielfältig das Wandergebiet am Großen Falkenstein ist, welche Schätze die schönste Barockkirche des Bayerischen Waldes in Rinchnach zu bieten hat und wo die attraktivsten Foto-Spots in der Dreiflüssestadt Passau zu finden sind.

WALDGipfel Das

WALDGipfel Das Gipfelkreuz am Großen Falkenstein. Der Aufstieg auf den „Foikastoa“ kann mit einer Einkehr in der neuen Schutzhütte abgerundet werden. Das Höllbachgspreng wirkt in seiner Ursprünglichkeit mystisch und bizarr. WALDHerbst – Am Großen Falkenstein „Da Foikastoa“, wie die Einheimischen den Großen Falkenstein nennen, ist der Hausberg der Gemeinde Lindberg. Er liegt mitten im Gebiet des Nationalparks Bayerischer Wald und ist 1315 Meter hoch. Zahlreiche Wanderwege und Bergsteige führen hinauf auf das Gipfel-Plateau, das eine weite und freie Sicht bietet: zum Rachel und Lusen, über die Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes bis hin zum Großen Arber, Osser und Hohen Bogen. Der Aufstieg ist von Zwieslerwaldhaus, vom Kreuzstraßl und von Scheuereck aus in etwa zwei Stunden möglich. Oben kann man sich im Schutzhaus des Bayerischen Wald-Vereins stärken und auch übernachten. AUF DEM GIPFEL Wer auf dem Gipfel des Großen Falkenstein ankommt, wird mit einer wunderbaren Aussicht auf die Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes belohnt. Auf felsigem Untergrund und einem Steinsockel steht ein schlichtes Gipfelkreuz, das für die meisten Wanderer das Ziel ihrer Tour markiert. Gleich in der Nähe befindet sich das neue Schutzhaus, das die Gäste je nach Wetter in der Stube oder draußen auf der Sonnenterrasse bewirtet. Neben dem Schutzhaus steht eine Kapelle. Sie wurde vom Naturpark Bayerischer Wald im Jahr 1987 errichtet. Der damalige Landwirtschaftsminister Hans Eisenmann kam persönlich zur Einweihungsfeier. Alljährlich am ersten Sonntag im September wird die Falkenstein-Kirchweih begangen. Die Kapelle ist dem heiligen Franziskus geweiht. Er gilt als Patron für Natur und Schöpfung. GESCHÜTZTER URWALD DAS FELSENGEBIET HÖLLBACHGSPRENG Im Falkenstein-Gebiet wird dem Naturschutzgedanken nicht erst seit der Als besonders sehenswert im Umgriff des Großen Falkensteingipfels Entstehung des Nationalparks Bayerischer Wald eine große Bedeutung gilt das Felsengebiet Höllbachgspreng. Wie der Name schon vermuten beigemessen. Schon lange vorher gab es mehrere alte Naturschutzgebiete. lässt, findet man hier einen Bach vor, den Höllbach. Er entspringt in einer Bereits vor dem 1. Weltkrieg wurden das Höllbachgspreng als äl- Schlucht und stürzt im Höllbachgspreng mit seinen steilen, haushohen testes Naturschutzgebiet des Bayerischen Waldes und der Urwaldrest Felsbastionen in mehreren Kaskaden und Wasserfällen sowie zahlreichen an der Mittelsteighütte als besonders urtümliche Waldteile unter Schutz Rinnsalen hinunter zur Höllbachschwelle. Der Begriff „Gspreng“ ist gestellt. Im Jahr 1997 wurden die Flächen schließlich dem Nationalpark übrigens ein Ausdruck für unwegsames Fels- und Baumgelände - und unwegsam Bayerischer Wald eingegliedert. Weitere Urwaldreste befinden sich ist dieses Gebiet allemal, wäre nicht der gut ausgebaute Steig. am Fuß des Kleinen Falkenstein und in der Umgebung des Ruckowitzschachten. In seiner Ursprünglichkeit wird das Höllbachgspreng durchaus etwas mystisch und bizarr. Kein Wunder, dass es den Vorfahren einst Angst und Die Bezeichnung „Schachten“ rührt von ehemaligen Viehweiden her, Schrecken einjagte: Sie vermuteten in dieser einsamen, wilden Bergregion, von denen die höheren Berglagen in der Umgebung von Zwiesel stellenweise mit den von der Schwefelflechte gelb gefärbten Felsüberhängen, den geprägt sind. Diese waldfreien Lichtungen im ansonsten geschlossenen Eingang zur Hölle. Der Weg durch dieses Gebiet ist äußerst anstrengend Bergwald werden im Bayerischen Wald „Schachten“ ge- und sollte nur von geübten Wanderern begangen werden. 34 35 nannt. 1963 wurde die letzte Waldweide aufgegeben. Im Nationalpark sind alle bedeutsamen Schachten für die Besucher erschlossen und, obwohl sie im Kerngebiet liegen, auch außerhalb der Wege zu begehen. Am Wanderweg von Zwieslerwaldhaus zum Falkenstein (Markierung Grünes Dreieck) liegt die größte dieser Bergwiesen im Falkensteingebiet, der Ruckowitzschachten. Von hier bietet sich ein besonders schöner Ausblick auf das Massiv des Großen Arber, der höchsten Erhebung des Bayerischen Waldes. Das Wandergebiet am Großen Falkenstein ist auch Heimat verschiedener Greifvögel. Unter anderem ziehen hier Wanderfalken ihren Nachwuchs groß. Aus diesem Grund kann es im Frühsommer durchaus vorkommen, dass zum Schutz der Brut nicht alle Wege frei begehbar sind.

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